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Stand: Oktober 2019

Duo – Konzert

Mit einer Sonate von Pietro Locatelli, dem weitgereisten Italiener und Vivaldi-Schüler, begann der Duo-Abend in der Maria-Ward-Realschule. Andrea Müller an der Querflöte und Andreas Pielmeier am Flügel hatten aber nicht nur be-kannte Werke, z.B. von Debussy oder Telemann, in ihrem diesjährigen Pro-gramm. Gleich an zweiter Stelle glänzte Andrea Müller in „La Flute de Pan“ von Jules Mouquet, die die Zuhörer mit geradezu sphärischen Klängen in eine andere Welt entlockte. Doch auch Telemanns „Adagio“ aus dem sicher weniger spektakulären Konzert in D-Dur wurde in äußerst anrührender Weise den Zuhörern dargeboten. Der zweite Teil des Konzerts war zunächst von ruhigen, wieder teilweise bekannten Stücken geprägt, z.B. einem Chopin-Walzer in neuer Bearbeitung oder einem „Nocturne“ von Philippe Gaubert. Andreas Pielmeier stellte vier der „12 Kinderstücke“ von Reinhold Glìere (1875-1956) vor, einem Moskauer Komponisten und Lehrer von S.Prokofjew u.a., der für sein Bemühen um die Volksmusik der mittelasiatischen Völker hohe Auszeichnungen bekam. Im Verlauf seiner Karriere nahm er auch impressionistische Stileinflüsse in seine Kompositionen auf. So passte die Auswahl der Klavierstücke hervorragend zu den Kompositionen des ersten Teils. Einen zweiten Höhepunkt bildete die Suite op. 116 für Flöte und Klavier von Benjamin Godard (1849-1895), einem berühmten Vertreter der französischen Salonmusik des ausgehenden 19. Jahrhunderts, der in zwei äußerst temperamentvollen Sätzen und einem „idyllischen“ den Musikern hohe rhythmische Präzision abverlangte. Nach stürmischem Applaus spielten die beiden Musiklehrer das Thema des Films „Schindlers Liste“ von John Williams noch als Zugabe.

 

Barbara Lamina

 

 

 

 

 

Stand: Oktober 2019

Besuch des Musicals Aladdin in Stuttgart

 

Nach dem Vormittagsunterricht machte sich ein bis auf den letzten Platz mit Schülern besetzter Reisebus auf den Weg nach Stuttgart, um dort das seit März spielende Disney Musical Aladdin zu besuchen. Nachdem die Broadway Produktion über drei Jahre in Hamburg zu sehen war, ist nun die bunte Wüstenstadt Agrabah aus 1001 Nacht im SI Centrum in Stuttgart zu bewundern.

Kennzeichnend für dieses von Alan Menken komponierte Musical sind eindrucksvolle Kostüme sowie ein farbenreiches, ausladendes Bühnenbild, bei dem man auf einen orientalischen Markt entführt wird. Dabei konnte man schon fast die orientalischen Gewürze riechen.

Damit es keine eingestaubte Geschichte wird, bekam man außer einer äußerst emanzipierten Prinzessin viele neudeutsche Wörter zu hören, so dass die Schülerinnen das Gefühl hatten: Hier sind wir willkommen.

Auffallend war das rasante Tempo bei dem Wechsel der Bühnenbilder, der Kostüme sowie der Showeinlagen.

Der absolute Liebling der Schülerinnen war Dchinni, der magische Flaschengeist, der mit einem effektvollen Auftritt auf der Bühne erschien und eine grandiose Show hinlegte, bei der er immer wieder den Kontakt mit dem Publikum suchte. Seine Tanzeinlagen, seine Gags, seine Gesangskünste sowie seine lockere Gesamtausstrahlung lösten bei den Mädchen wahre Begeisterungsstürme aus.

Sie honorierten sein Engagement mit langanhaltendem Applaus. Ein weiterer Höhepunkt war, als sich die Bühne in einen aus 1000 LED Lampen bestehenden funkelnden Sternenhimmel verwandelte und Aladdin und Jasmin auf einem fliegenden Teppich über Agrabah schwebten und dabei das Duett „In meiner Welt“ sangen.

In der Pause standen für die Schülerinnen bereits gedeckte Tische mit Getränken bereit.

 

 

Andrea Müller

 

 

 

 

 

Stand: September / Oktober 2019

Austausch Ungarn

27.09. – 03.10.2019

 

Unsere erste Reise nach Ungarn im September / Oktober 2019 brachte uns nach kalten Tagen in Lindau – wer hätte es gedacht – noch einmal den Sommer zurück. Die Zugfahrt verlief ohne Komplikationen von Bregenz über Wien nach Budapest und schwemmte uns am Bahnhof direkt in die Arme unserer im März neu gewonnenen Freunde, die uns sehr herzlich empfingen.

Wir Lehrer wohnten die Tage über bei den Schwestern der Congregatio Jesu, mitten in der Innenstadt, in der Fußgängerzone, hinter dem Schulgebäude, und trotzdem sehr ruhig, fast beschaulich. Es war wie ein „Heimkommen“ dürfen. Die folgenden Tage waren ausgefüllt mit einem großen Schulfest im Freien, einer Flussfahrt auf der Donau, Besichtigungen und langen Spaziergängen in der Stadt, dem Besuch eines katholischen Gottesdienstes mit Firmung. Den Montag und Dienstag fuhren wir alle zusammen an den Balaton. Unterwegs machten wir halt in den Städten Székesfehérvár, wo ehemals die ungarischen Könige gekrönt wurden, und auf dem Heimweg in Vesprém, wo wir Sr. Brigitta besuchten, die uns ihre Stadt zeigte, das „kleine Rom“, da auf sieben Hügeln erbaut.

Die ganz eigene Steppen-Landschaft um den Plattensee mit ihrer Flora und Fauna begeisterte uns bei einer ausgedehnten naturkundlichen Wanderung mit kompetenter Führung. Graurinder und Ziesel werden uns in Erinnerung bleiben, genauso wie die Benediktinerabtei in Tihany vor wolkenlos tiefblauem Himmel, umgeben von Lavendelduft. Dass der Plattensee noch größer als der Bodensee ist, konnte man von dieser Seite aus nicht sehen (und manche glauben es bis heute nicht). Zurück in der großen Stadt besichtigten wir selbstverständlich das Parlamentsgebäude, von außen und innen, und waren beeindruckt von Architektur und Gestaltung. An schlimme Erlebnisse während des zweiten Weltkriegs erinnerten die verlorenen Schuhe am Ufer der Donau, stille Zeugen des Massakers an tausenden von Juden, das 1944 dort stattfand, und alle tief betroffen machte. Ein letzter Tag in der Schule und unser verrückter Abschiedsabend, an dem die SchülerInnen ausgelassen tanzten, läuteten den Abschied am nächsten Tag ein. Wir haben miteinander und voneinander gelernt und werden das gerne fortsetzen.

 

Barbara Lamina

 

 

 

Stand: Juli 2019

Abschluss

 

 

Wir gratulieren und wünschen allen Gottes Segen für den weiteren Lebensweg!