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Gründung

Das Maria-Ward-Institut auf der Insel im Bodensee ist nur ein kleiner Zweig am großen Baum des weltweiten Institutes der Maria-Ward-Schwestern. In der bewegten Vergangenheit des Lindauer Institutes lässt sich die Entfaltung der Schule von der Baugeschichte nicht trennen.
Wo heute das Maria-Ward-Institut steht, befand sich nachweisbar schon 1268 ein Frauenkloster, genannt „Sammlung der Schwestern am Steg“. Als diese Schwesterngemeinschaft im 16. Jahrhundert zum evangelischen Glauben übertrat, kaufte Junker Marx von Kürch um 675 Gulden die Klostergebäude. Er ließ sie abbrechen und den Nordteil der heutigen Institutsanlage an der Ludwigstraße errichten. 1839 wurde dieses Haus vom bayerischen Staat als Postamtsgebäude käuflich erworben. Nach dem Bau der Eisenbahnlinie München-Lindau verlegte man das Postamt 1854 in den Bahnhofsbereich.
Der damalige Stadtpfarrer Ziegler war sehr bestrebt, seine Gemeinde religiös zu fördern und der Jugend eine gute Erziehung und Bildung angedeihen zu lassen. Er bat daher das Augsburger Institut um einige Schwestern.
Nachdem zahlreiche Schwierigkeiten überwunden waren, konnte das leerstehende Königliche Postgebäude am 9. Mai 1857 bei einer Versteigerung um 12 000 Gulden erworben werden.
Am 14. September 1857 eröffneten 11 Maria-Ward-Schwestern aus Augsburg unter Leitung von Frau Oberin M. Friederika Striegl das Lindauer Institut an der Ludwigstraße. Die Englischen Fräulein, so wurden die Maria-Ward-Schwestern damals genannt, übernahmen am 05. Oktober 1857 die Städtische Katholische Mädchen-Volksschule. Am gleichen Tage gründeten sie auch eine private Höhere Töchterschule. 9 Schülerinnen kamen aus der Stadt und drei wohnten im neugegründeten Pensionat.

Unser Gebäude

 

1857

nach 1872

 

um 1895

 

 

 

 

nach 1945

 

2013